Austria-Trainer wird neuer Head Coach beim ASK Kaltenleutgeben

Gökhan Sari
Gökhan Sari

Austria-Trainer wird neuer Head Coach beim ASK Kaltenleutgeben

Gökhan Sari übernimmt die Kampfmannschaft des ASK Kaltenleutgeben. Mit beinahe 20 Jahren Trainererfahrung, einer engen Verbindung zum Verein und dem Wunsch, sein Wissen im gesamten ASK weiterzugeben, bringt „Göki“ viel mit. Für ihn ist die neue Aufgabe auch eine Rückkehr an einen Ort, an dem vieles begonnen hat.

Schon im ersten Gespräch wird deutlich, wie viele Erinnerungen Gökhan Sari mit Kaltenleutgeben verbindet. Seine Augen strahlen, als er davon erzählt, wie er hier zum ersten Mal aufgelaufen ist. Von seiner Zeit als Spieler, von der Kampfmannschaft und von den Bambini, bei denen später auch sein eigener Sohn mit dabei war. Auf diesem Platz liegen für ihn viele persönliche Fußballgeschichten.

Jetzt kommt ein neues Kapitel dazu.

„Göki“, wie ihn alle liebevoll nennen, wird neuer Head Coach beim ASK Kaltenleutgeben. Über die Jahre hat ihn sein Trainerweg unter anderem nach Vösendorf, zur Sportunion Mauer und zu Austria Wien geführt, wo er im Nachwuchs tätig war. Die Erfahrung aus diesen Stationen bringt er nun dorthin zurück, wo seine Verbundenheit mit dem Fußball auch ein Stück Heimat hat.

Dabei weiß er genau: Es gibt viel zu tun.

Die ersten Einzelgespräche mit den Spielern haben bereits begonnen. Göki möchte die Mannschaft kennenlernen, zuhören und verstehen, was jeden Einzelnen antreibt. Wer gemeinsam etwas erreichen will, muss auch wissen, mit wem er arbeitet – und was es braucht, damit aus einzelnen Spielern eine Mannschaft wird, die ihre Möglichkeiten ausschöpft.

Sportlich ist seine Richtung klar: Das Tempo muss höher werden. In einer Liga, in der jeder jeden schlagen kann, entscheiden oft Kleinigkeiten. Eine Situation früher erkennen, schneller reagieren, im richtigen Moment entschlossen handeln: Die richtigen Nuancen können am Ende den Unterschied machen.

Daran will Göki mit der Mannschaft arbeiten. Im Training, im persönlichen Austausch und mit einem gemeinsamen Verständnis dafür, was auf dem Platz gefragt ist. Seine Erfahrung soll den Spielern helfen, diese Details zu erkennen und auch unter Druck umzusetzen.

Besonders viel Freude macht beim ASK aber noch etwas anderes: Göki denkt über die Kampfmannschaft hinaus.

„Ich will auch in der Jugend und für die Jugendtrainer da sein.“

Dieser Satz zeigt, wie er seine Aufgabe versteht. Er möchte seine Ausbildung, sein Wissen und seine Erfahrung weitergeben. Unsere Nachwuchstrainer sollen einen Ansprechpartner haben, mit dem sie sich austauschen, Fragen besprechen und gemeinsam an der Entwicklung der Kinder und Jugendlichen arbeiten können.

Damit unterstützt Göki genau den Schulterschluss, den der ASK von der Jugend bis zur Kampfmannschaft stärken möchte. Die Kinder, die heute ihre ersten Bälle über den Platz schieben, sollen sich als Teil desselben Vereins fühlen wie die Spieler, denen sie am Wochenende zuschauen. Und sie sollen erleben, dass es hier einen Weg für sie gibt – begleitet von Trainern, die zusammenarbeiten und voneinander lernen.

Das passt zu der Richtung, die der ASK Kaltenleutgeben eingeschlagen hat: eine Gemeinschaft schaffen, in der Kinder, Jugendliche und Erwachsene dazugehören. Gemeinsam Fußball spielen, Verantwortung übernehmen und etwas aufbauen, das durch den Beitrag vieler wächst.

Ein Trainer, der diese Haltung teilt und sich mit seiner Erfahrung einbringen möchte, bedeutet für den Verein sehr viel. Entsprechend groß war die Freude, als Gökis Zusage kam.

Vor uns liegt Arbeit. Es wird Training brauchen, Geduld, klare Gespräche und den Willen, gemeinsam besser zu werden. Mit Göki gewinnen wir dafür einen erfahrenen Trainer, der diesen Verein kennt, ihm verbunden ist und seine Zukunft mitgestalten möchte.

Willkommen zurück, Göki. Schön, dass du wieder da bist.

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